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  • High-Tech Jobs in der Region: Karriere.ac
  • Karriere per Klick- 1 Bewerbung-100 Empfänger
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  • Jährliche Gehalts- und Personalbedarfsumfrage
  • Vermittlung von Förderprogrammen regionaler Einrichtungen wie AGIT, IHK oder Stadt Aachen
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Über uns

Informations- und Kommunikationstechnologie

In der Technologieregion Aachen stellen Informations- und Kommunikationstechnologien einen gewichtigen Schwerpunkt dar. Dieser hat sich durch das glückliche Zusammentreffen von vier Faktoren herausgebildet:

  1. bedeutsame Hochschulinstitute in Forschung und Lehre zur Heranbildung junger Mitarbeiter,
  2. aufstrebende Firmen mit innovativen Tätigkeitsfeldern,
  3. zentrale Lage im Kern Europas sowie
  4. Lebensqualität in der geschichtsträchtigen Region im Dreiländereck Deutschland, Belgien und Niederlande.

Motor für Forschung und Ausbildung ist die RWTH Aachen mit rund 30.000 Studierenden, 400 Professoren und 9.000 Mitarbeitern. Sie spielt in der Top-Liga, bemisst man Forschungsqualität, Anwendungsnähe, Zusammenarbeit mit Firmen sowie Einwerbung von Forschungsgeldern. Das Forum Informatik innerhalb der RWTH bündelt 70 Forschungsgruppen aus verschiedenen Fakultäten, die sich mit I&K beschäftigen. Etwa 4.000 Studierende bilden die Grundlage für zukünftige, hervorragend ausgebildete Mitarbeiter.
Das Forschungszentrum Jülich, mit 4.000 Mitarbeitern das größte Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft in Deutschland, entwickelt neue Technologien, auch für die Informationstechnik.
Die Fachhochschule Aachen, mit 8.500 Studierenden in Aachen und Jülich eine der größten in Deutschland, hat die Ausbildung im Bereich IT in den letzten Jahren maßgeblich verstärkt. Alle diese Institutionen bilden Nachwuchskräfte für die Region Aachen aus, aber auch weit über diese Region hinaus.
Hinzu kommt noch die Ausbildung Mathematisch-technischer Assistenten in RWTH, Hochschulinstituten und Firmen sowie die Ausbildung in den neuen IT-Ausbildungsberufen in Firmen. Somit steht für Unternehmen der Region bei der Einstellung junger Mitarbeiter die gesamte Qualifikationsbandbreite der I&K-Technologie zur Verfügung.

In der Region Aachen finden sich auch bedeutende und zum Teil große industrielle Forschungs- und Entwicklungszentren, wie etwa von Ericsson, Philips, Ford, und neuerdings auch von Microsoft. Andere Firmen haben bedeutsame Entwicklungsschwerpunkte, z.B. die Aachener und Münchener Versicherungen durch die AMB Generali Informatik Services (700 Mitarbeiter), T-Systems (685 Mitarbeiter) oder Produktionsstandorte, wie von Renesas (früher Mitsubishi (550 Mitarbeiter)).

Dreizehn Technologie- und Servicezentren in der Region bieten Ansiedlungsmöglichkeiten für Neugründungen oder längerfristige Adressen mit Hochschulnähe.

Das Profil der I&K-Firmen der Region ist jedoch in erster Linie durch mittelständische Unternehmen geprägt. Diese decken ein weites Feld innerhalb der Informations-, aber auch der Kommunikationstechnologie ab. Insbesondere finden sich neben dem Schwerpunkt Kommunikation weitere, nämlich Branchensoftware, technische Anwendungen/Automatisierung, Hardware, Controlling/Optimierung und Infrastruktur/Internet/eCommerce. In einigen Bereichen finden sich unter diesen Firmen Weltmarktführer, z.B. CSB System (für Lebensmittelsoftware), DSA (für Endprüfsysteme im Automobilbau), Parsytec (für Oberflächeninspektion) oder Aixtron (für Halbleiterfertigungstechnik).

Seit nunmehr über 20 Jahren bündelt der Regionale Industrieclub Informatik Aachen e.V. (REGINA) die I&K-Aktivitäten innerhalb der Region sowohl im Hochschulbereich als auch in den Firmen. Zielsetzung ist, die Zusammenarbeit noch weiter zu verstärken. Neben Firmen und Forschungs- sowie Ausbildungsinstitutionen sind auch die IHK Aachen sowie die Technologietransfer-Institution AGIT tragende Säulen. Derzeit hat REGINA über 100 Mitglieder und erfasst etwa 1/3 der relevanten Firmen. REGINA pflegt einen intensiven Kontakt zu Infopol, DSPValley und Regitel.

Prof. Dr.-Ing. Manfred Nagl, Lehrstuhl für Informatik III (Softwaretechnik), RWTH Aachen